[{"data":1,"prerenderedAt":407},["ShallowReactive",2],{"page-/schwerpunktthema/finanzierung":3,"navigation":132},{"id":4,"title":5,"animateContent":6,"body":7,"contentWidth":122,"description":123,"extension":124,"isPartial":6,"layout":125,"menuIcon":125,"menuTitle":125,"meta":126,"navigation":127,"path":128,"seo":129,"showInFooter":6,"stem":130,"__hash__":131},"content/02.schwerpunktthema/21.finanzierung/00.index.md","Gesundheit und Pflege im Wahljahr 2025: Warten auf die Reform",false,{"type":8,"value":9,"toc":119},"minimark",[10,32,102],[11,12,15,23,27],"section-hero-detail",{":textWidth":13,"textPosition":14},"10","start",[16,17,19],"template",{"v-slot:titleInfo":18},"",[20,21,22],"p",{},"Schwerpunktthema",[16,24,25],{"v-slot:title":18},[20,26,5],{},[16,28,29],{"v-slot:intro":18},[20,30,31],{},"Die finanzielle Schieflage und der Reformstau sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Pflege haben sich 2025 erneut verschärft. Dringend notwendige Reformen blieben aus. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl wurden zwar einige bereits angestoßene Reformvorhaben der vorangegangenen Legislaturperiode fortgeführt, dabei aber teils verwässert. Über kurzfristige Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der sozialen Pflegeversicherung (SPV) wurde intensiv diskutiert. Schlussendlich gingen die Maßnahmen jedoch nicht über zusätzliche Darlehen im Bundeshaushalt sowie ein sogenanntes kleines Sparpaket hinaus. Die Entscheidung über nachhaltige finanzielle und strukturelle Lösungen wurde letztlich auf 2026 verschoben.",[33,34,35,47,62,74,86],"section-default",{},[36,37,39,44],"content-text",{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":38},"xl",[40,41,43],"h2",{"id":42},"darlehen-und-einmaleffekte-statt-nachhaltiger-lösungen","Darlehen und Einmaleffekte statt nachhaltiger Lösungen",[20,45,46],{},"Auch gegenüber der neuen Regierungskoalition setzte sich der GKV‑Spitzenverband dafür ein, dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben endlich angemessen refinanziert werden: Dabei handelt es sich um staatliche Leistungen, die GKV und SPV im Auftrag des Bundes erbringen, die aber nicht vollständig vom Bund bezahlt und somit teilweise aus Beitragsgeldern finanziert werden müssen. Allerdings wurden statt der geforderten Refinanzierung aus Steuermitteln lediglich zusätzliche Darlehen für GKV und SPV auf den Weg gebracht. Seiner finanziellen Verantwortung kommt der Bund somit weiterhin nicht nach. Damit wird die Liquidität der Sozialversicherungen zwar kurzfristig gesichert, das eigentliche Problem aber nur in die Zukunft verschoben. Mit der Rückzahlung der Darlehen werden die Finanzierungslasten in den nächsten Jahren weiter anwachsen.",[36,48,49,53],{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":38},[40,50,52],{"id":51},"solidargemeinschaft-subventioniert-bundeshaushalt","Solidargemeinschaft subventioniert Bundeshaushalt",[20,54,55,56,61],{},"Die Übernahme gesamtgesellschaftlicher Aufgaben durch GKV und SPV ohne ausreichende finanzielle Kompensation kommt einer Subventionierung des Bundeshaushalts durch die Solidargemeinschaft der Versicherten gleich. Die finanzielle Schieflage von GKV und SPV wird dadurch massiv verschärft. Ein Teil der bereits knappen Mittel muss für Aufgaben des Bundes eingesetzt werden und steht somit nicht für die Kernaufgaben von GKV und SPV zur Verfügung: die gesundheitliche und pflegerische Versorgung ihrer Versicherten. Allein rund 10 Milliarden Euro geben die Krankenkassen jedes Jahr zusätzlich aus, weil der Bund die Krankenversicherungsbeiträge von Bürgergeldbeziehenden nicht kostendeckend finanziert. Vor diesem Hintergrund hat der Verwaltungsrat des GKV‑Spitzenverbandes den Grundsatzbeschluss gefasst, im Auftrag und im Namen der Krankenkassen gegen die unzureichende Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehenden zu klagen (siehe ",[57,58,60],"a",{"href":59},"/schwerpunktthema/buergergeldklage","Beitrag 10‑Milliarden‑Euro‑Klage der Krankenkassen",").",[36,63,64,68,71],{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":38},[40,65,67],{"id":66},"krankenhausreform-verwässert","Krankenhausreform verwässert",[20,69,70],{},"Eine zusätzliche Belastung der GKV hat die neue Bundesregierung immerhin abgewendet: Die Kosten für den Transformationsfonds müssen nicht mehr wie zuvor geplant anteilig durch Beitragszahlende aufgebracht werden, sondern werden sachgerecht steuerfinanziert. Der GKV‑Spitzenverband hat sich hier erfolgreich für eine faire Finanzierung eingesetzt.",[20,72,73],{},"Aber auch die Versorgungsstrukturen müssen zukunftsfest gemacht werden. Dazu gehört, dass die Krankenhausreform konsequent umgesetzt wird. Weitgehende Ausnahmen und abgeschwächte Qualitätsanforderungen konterkarieren das Ziel, die Krankenhauslandschaft bedarfs- und qualitätsorientiert weiterzuentwickeln. Notwendig bleibt eine Modernisierung durch einen Strukturwandel. Denn der ist für eine langfristige Finanzierbarkeit guter stationärer Versorgung unumgänglich.",[36,75,76,80,83],{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":38},[40,77,79],{"id":78},"kleines-sparpaket-bremst-ausgaben-reicht-aber-nicht-aus","Kleines Sparpaket bremst Ausgaben, reicht aber nicht aus",[20,81,82],{},"Mit Blick auf die anhaltende Ausgabendynamik insbesondere bei den Krankenhauskosten hatte das Bundesministerium für Gesundheit im Oktober 2025 ein kleines Sparpaket vorgelegt. Ziel war es, den Zusatzbeitragssatz im Jahr 2026 stabil zu halten. Der GKV‑Spitzenverband hatte diesen Ansatz unterstützt, aber bereits frühzeitig darauf hingewiesen, dass dieses Ziel mit den vorgelegten Maßnahmen nicht erreicht werden könne. Mit dem Jahreswechsel 2025/2026 hat sich dies leider bestätigt: Der tatsächliche durchschnittliche Beitragssatz ist weiter auf 3,13 Prozent gestiegen.",[20,84,85],{},"Die Gesetzesberatungen zum kleinen Sparpaket gestalteten sich schwierig. Im Vermittlungsausschuss, den der Bundesrat angerufen hatte, wurden Aufweichungen zugunsten der Krankenhäuser vorgenommen. Dieses Verfahren zeigt eindrücklich, dass es für die angekündigte GKV‑Finanzreform im Jahr 2026 notwendig ist, dass die Ergebnisse des Beratungsprozesses in verbindliche und belastbare politische Entscheidungen münden. Nur dann kann eine nachhaltige Stabilisierung erreicht werden. Entscheidend wird deshalb sein, auf Basis der im März 2026 vorgelegten Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit zügig ins Gesetzgebungsverfahren einzusteigen und Maßnahmen zur Finanzstabilisierung konsequent umzusetzen.",[36,87,90,99],{":textWidth":13,"textPosition":14,"bg":88,"textPadding":89},"light","sm",[40,91,93],{"id":92},"nachhaltige-finanzierung-braucht-nachhaltige-reformen",[94,95,98],"span",{"className":96},[97],"text-black","Nachhaltige Finanzierung braucht nachhaltige Reformen",[20,100,101],{},"Für eine stabile Zukunft brauchen GKV und SPV klare politische Entscheidungen: Gesamtgesellschaftliche Aufgaben müssen vollständig steuerfinanziert, Effizienzreserven im Gesundheitswesen gehoben und Strukturreformen konsequent umgesetzt werden. Nur mit einer sachgerechten Finanzierungsarchitektur lassen sich Beiträge stabil halten und lässt sich eine gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung der Menschen in Deutschland langfristig sichern.",[33,103,104,113],{},[36,105,106,110],{":textWidth":13,"textPosition":14},[40,107,109],{"id":108},"weiterführende-informationen","Weiterführende Informationen",[20,111,112],{},"Zusammenfassung GKV Live, vom 16.10.2025: „Nicht mehr finanzierbar? Wie wir die GKV künftig bezahlen können.“",[114,115],"content-video",{":textWidth":13,"subtitleTrack":116,"textPosition":14,"thumbnail":117,"video":118},"/video/content/02-schwerpunktthema/21-finanzierung/21-gkv-live-gkv-finanzen-10-2025.vtt","/img/content/Thumbnails Videos/s-5-thumbnail-gkvlive-finanzen.webp","/video/content/02-schwerpunktthema/21-finanzierung/21-gkv-live-gkv-finanzen-10-2025.mp4",{"title":18,"searchDepth":120,"depth":120,"links":121},2,[],"base:12 lg:11 3xl:8","Die finanzielle Schieflage und der Reformstau sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Pflege haben sich 2025 erneut verschärft.","md",null,{},true,"/schwerpunktthema/finanzierung",{"title":5,"description":123},"02.schwerpunktthema/21.finanzierung/00.index","fv_DChv6Xx1YMedFOobKJQeuc-pJF0naFvXyh2V-Tfk",[133,138,153,180,344,368],{"title":134,"path":135,"stem":136,"menuTitle":137,"navigation":127},"GKV-Spitzenverband - Geschäftsbericht 2025","/","0.index","Startseite",{"title":139,"path":140,"stem":141,"children":142,"page":6},"Vorworte","/vorworte","01.vorworte",[143,148],{"title":144,"path":145,"stem":146,"menuTitle":147,"navigation":127},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Vorwort des Verwaltungsrats","/vorworte/vorwort-verwaltungsrat","01.vorworte/1.vorwort-verwaltungsrat","Vorwort Verwaltungsrat",{"title":149,"path":150,"stem":151,"menuTitle":152,"navigation":127},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Vorwort des Vorstands","/vorworte/vorwort-vorstand","01.vorworte/2.vorwort-vorstand","Vorwort Vorstand",{"title":154,"path":155,"stem":156,"children":157,"menuTitle":159,"navigation":127},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Schwerpunktthema Reformen","/schwerpunktthema","02.schwerpunktthema/0.index",[158,160,163,169,175],{"title":154,"path":155,"stem":156,"menuTitle":159,"navigation":127},"Reformstau oder Strukturreformen?",{"title":5,"path":128,"stem":130,"children":161,"menuTitle":125,"navigation":127},[162],{"title":5,"path":128,"stem":130,"menuTitle":125,"navigation":127},{"title":164,"path":165,"stem":166,"children":167,"menuTitle":125,"navigation":127},"GKV-Spitzenverband dringt auf Strukturreformen","/schwerpunktthema/strukturreformen","02.schwerpunktthema/22.strukturreformen/00.index",[168],{"title":164,"path":165,"stem":166,"menuTitle":125,"navigation":127},{"title":170,"path":171,"stem":172,"children":173,"menuTitle":125,"navigation":127},"Auf Kommissionen müssen Entscheidungen folgen","/schwerpunktthema/kommissionen","02.schwerpunktthema/23.kommissionen/00.index",[174],{"title":170,"path":171,"stem":172,"menuTitle":125,"navigation":127},{"title":176,"path":59,"stem":177,"children":178,"menuTitle":125,"navigation":127},"10-Milliarden-Euro-Klage der Krankenkassen gegen den Bund","02.schwerpunktthema/24.buergergeldklage/00.index",[179],{"title":176,"path":59,"stem":177,"menuTitle":125,"navigation":127},{"title":181,"path":182,"stem":183,"children":184,"menuTitle":186,"navigation":127},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Versorgungsthemen des Jahres","/versorgungsthemen","03.versorgungsthemen/0.index",[185,187,214,233,260,279,306,329],{"title":181,"path":182,"stem":183,"menuTitle":186,"navigation":127},"Versorgungsthemen",{"title":188,"path":189,"stem":190,"children":191,"menuTitle":193,"navigation":127},"Digitalisierung für eine moderne Gesundheitsversorgung","/versorgungsthemen/digitalisierung","03.versorgungsthemen/31.digitalisierung/0.index",[192,194,198,202,206,210],{"title":188,"path":189,"stem":190,"menuTitle":193,"navigation":127},"Digitalisierung",{"title":195,"path":196,"stem":197,"menuTitle":125,"navigation":127},"Digitalisierung kommt in der Gesundheitsversorgung 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