[{"data":1,"prerenderedAt":406},["ShallowReactive",2],{"page-/versorgungsthemen/pflege/pflegereformen":3,"navigation":130},{"id":4,"title":5,"animateContent":6,"body":7,"contentWidth":120,"description":121,"extension":122,"isPartial":6,"layout":123,"menuIcon":123,"menuTitle":123,"meta":124,"navigation":125,"path":126,"seo":127,"showInFooter":6,"stem":128,"__hash__":129},"content/03.versorgungsthemen/35.pflege/1.pflegereformen.md","Pflegeversicherung: Finanz- und Strukturreformen dringend notwendig",false,{"type":8,"value":9,"toc":117},"minimark",[10,33,102],[11,12,15,23,28],"section-hero-detail",{":textWidth":13,"textPosition":14},"10","start",[16,17,19],"template",{"v-slot:titleInfo":18},"",[20,21,22],"p",{},"Versorgungsthemen | Pflege",[16,24,25],{"v-slot:title":18},[20,26,27],{},"Pflegeversicherung: Finanz- und Struktur­reformen dringend notwendig",[16,29,30],{"v-slot:intro":18},[20,31,32],{},"Die soziale Pflegeversicherung (SPV) steht stark unter Druck: Eine wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen trifft auf stagnierende Versorgungsstrukturen und einen Fachkräftemangel, der sich nicht allein finanziell lösen lässt. Zugleich benötigt die SPV dringend finanzielle Stabilität. Der GKV‑Spitzenverband begrüßt, dass der Gesetzgeber einige zentrale Herausforderungen in der Pflege direkt zu Beginn der neuen Legislaturperiode angegangen ist. Eine Struktur- und Finanzreform der SPV auf dieser Basis muss nun folgen.",[34,35,36,47,53,62,74,83],"section-default",{},[37,38,39,44],"content-text",{":textWidth":13,"textPosition":14},[40,41,43],"h2",{"id":42},"spv-auch-2025-unter-starkem-finanzdruck","SPV auch 2025 unter starkem Finanzdruck",[20,45,46],{},"2025 startete für die SPV mit einer weiteren Beitragssatzerhöhung um 0,2 Prozent auf nun 3,6 Prozent. Doch auch das reichte nicht aus, um einen ersten Liquiditätsengpass bei einer Pflegekasse zu verhindern. An die neue Bundesregierung richtete der GKV-Spitzenverband daher erneut die Forderung, die von den Pflegekassen getragenen pandemiebedingten Sonderausgaben in Höhe von 5,3 Milliarden Euro sachgerecht aus Bundesmitteln zu erstatten. Das hätte die SPV finanziell stabilisiert und die Grundlage für umfassende Strukturreformen geboten. Leider blieb diese Maßnahme aus. Stattdessen wurden im Bundeshaushalt lediglich Darlehen in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro vereinbart.",[48,49],"content-image",{":textWidth":13,"image":50,"imageAlt":51,"contentMargin":52},"/img/content/03-versorgungsthemen/35-pflege/grafik-35-1a.webp","Tabelle: Finanzergebnis der sozialen Pflegeversicherung 2025 in Euro. Einnahmen: 73,83 Milliarden (15,05 Milliarden bzw. 20 Prozent mehr als 2022); davon Bundesmittel: 0,5 Milliarden (gegenüber 4,7 Milliarden 2022). Ausgaben: 73,82 Milliarden (gegenüber 60,03 Milliarden 2022); davon Zuführung Pflegevorsorgefonds: 0,7 Milliarden (gegenüber 1,63 Milliarden 2022). Es ergibt sich ein Rechnungsergebnis von +10 Millionen Euro. Der Mittelbestand sank 2025 auf 5,35 Milliarden; davon eine Darlehensschuld in Höhe von 1 Milliarde. Der Mittelbestand entspricht weniger als einer Monatsausgabe (0,86). 2022 betrug die Reserve noch 1,21 Monatsausgaben.","xl",[37,54,55,59],{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":52},[40,56,58],{"id":57},"weiterentwicklung-der-pflegeberufe-für-bessere-versorgung","Weiterentwicklung der Pflegeberufe für bessere Versorgung",[20,60,61],{},"In der letzten Legislaturperiode ist eine umfassende Finanzierungsreform nicht angegangen worden. Mehrere pflegeberufliche Reformen waren vorbereitet, wurden aber nicht mehr abgeschlossen. Die neue Bundesregierung griff zwei dieser Reformen zügig auf: Durch das Pflegefachassistenzgesetz wurde die bisherige Uneinheitlichkeit in den Ländern beendet und eine klare, bundesweite Struktur für die Ausbildung der Assistenzberufe geschaffen. Mit dem Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege wurden die Kompetenzen der Pflege deutlich gestärkt. Pflegerische Aufgaben und Leistungen können nun – auf Grundlage eines Vertrags und nach Kompetenzregelung differenziert – erweitert werden. Mit dem vom GKV-Spitzenverband erarbeiteten und vereinbarten Rahmenvertrag zur modellhaften Erprobung der Heilkundeübertragung wurden hierfür bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Die angekündigte Einführung eines Pflegeberufsbildes auf Masterniveau muss nun zwingend folgen.",[37,63,64,68,71],{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":52},[40,65,67],{"id":66},"strukturelle-reform-nicht-ohne-finanzreform-möglich","Strukturelle Reform nicht ohne Finanzreform möglich",[20,69,70],{},"Diese Reformen waren für ein modernes Berufsbild Pflege auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel wichtige Schritte. Aber sie reichen bei Weitem nicht aus, um den demografischen Druck in der Pflegeversorgung und die finanzielle Schieflage der SPV umfassend zu lösen. Die Versorgungsstrukturen müssen reformiert werden, um dem steigenden Bedarf bei begrenzt verfügbarem Fachpersonal zu begegnen. Der finanzielle Rahmen dafür muss nachhaltig gesichert werden.",[20,72,73],{},"Die zentralen Fragen zu Pflegefinanzierung und Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen wurden von der Bundesregierung in die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ verschoben. Der GKV-Spitzenverband begrüßt, dass die AG Zugangshürden zu Pflegeleistungen für Pflegebedürftige weiter abbauen und die fachliche Unterstützung, insbesondere zu Beginn der Pflege, stärken will. Ebenso werden wichtige Impulse für mehr Innovationen und die Nutzung von Digitalisierung und KI gesetzt. Die Überlegungen zur weiteren Flexibilisierung des Leistungsrechts hin zu Pflegebudgets werfen jedoch im Hinblick auf die Relation von Nutzen und Ausgabenrisiko Fragen auf.",[37,75,76,80],{":textWidth":13,"textPosition":14,"contentMargin":52},[40,77,79],{"id":78},"zukunftspakt-pflege-ohne-konkretes-ergebnis","„Zukunftspakt Pflege“ ohne konkretes Ergebnis",[20,81,82],{},"Für die Finanzierungsprobleme der Pflegeversicherung haben Bund und Länder keine gemeinsame Lösung gefunden. Statt einer Festlegung auf konkrete Eckpunkte enthält der im Dezember 2025 vorgelegte Abschlussbericht nur längst bekannte Problembeschreibungen und eine Sammlung unverbindlicher Handlungsoptionen. Das ist angesichts der dramatischen Finanzlage der SPV und der hohen finanziellen Belastung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen nicht ausreichend. Durch die im Bundeshaushalt gewährten Darlehen kann die SPV zwar voraussichtlich das Jahr 2026 ohne Beitragssatzerhöhungen überstehen. Aber die tatsächlichen massiven Finanzierungsprobleme sind damit nur aufgeschoben. Und auch alle anderen Reformvorschläge stehen unter der Prämisse einer ausgabenneutralen Umsetzung.",[37,84,87,91,94,98],{":textWidth":13,"textPosition":14,"bg":85,"textPadding":86},"light","sm",[40,88,90],{"id":89},"politische-entscheidungen-müssen-dem-beratungsprozess-folgen","Politische Entscheidungen müssen dem Beratungsprozess folgen",[20,92,93],{},"Der Reformbedarf in der Pflege ist heute dringender denn je. Die abschließende politische Entscheidung darüber, wie die Pflegeversicherung dauerhaft finanziert werden kann, ohne die Pflegebedürftigen finanziell zu überlasten, steht auch nach Abschluss des Beratungsprozesses weiter aus. Immerhin liegt mittlerweile ein Referentenentwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) vor. Darin vorgesehen sind allerdings zusätzliche Belastungen von Pflegebedürftigen sowie von Versicherten und ihren Arbeitgebenden. Für eine ausgewogene und nachhaltige Reform muss hier dringend nachgebessert werden. :::",[48,95],{":textWidth":13,"image":96,"imageAlt":97},"/img/content/03-versorgungsthemen/35-pflege/grafik-35-1b.webp","Säulendiagramm: Leistungsempfangende der sozialen Pflegeversicherung (jeweils zum Jahresende). Seit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 stieg die Zahl der Leistungsempfangenden von 1 auf 6 Millionen. Der Anstieg verlief über 21 Jahre relativ konstant bis auf 2,5 Millionen 2016, von 2016 bis 2025 stieg die Zahl der Leistungsempfangenden sprunghaft und deutlich. Treiber der Entwicklung ist der ambulant-teilstationäre Bereich. 2025 gab es mehr als 5 Millionen Leistungsempfangende, die ambulant oder teilstationär gepflegt wurden. Der vollstationäre Bereich stieg seit 1998 nur von 510000 auf 710000. Seit 2019 schlagen außerdem Leistungen nach § 43a SGB XI zu Buche. Insgesamt machen sie aber nur einen kleinen Anteil aus.",[48,99],{":textWidth":13,"image":100,"imageAlt":101},"/img/content/03-versorgungsthemen/35-pflege/grafik-35-1c.webp","Säulendiagramm: Entwicklung der Pflege-Eigenanteile – steigender Eigenanteil trotz Entlastungsversuch nach § 43c. Von 2022 bis 2025 stieg der Pflege-Eigenanteil von 1228 auf 1933 Euro. Darin enthalten ist bereits der von der sozialen Pflegeversicherung gezahlte Entlastungszuschlag nach § 43c SGB XI. Dieser verdoppelte sich von 2022 bis 2025 beinahe, er stieg von 495 auf 890 Euro. Trotzdem wuchs die finanzielle Belastung der Pflegebedürftigen im selben Zeitraum stetig und stieg um mehr als 40 Prozent, von 733 auf 1044 Euro. ",[34,103,104],{},[37,105,106,110],{":textWidth":13,"textPosition":14},[40,107,109],{"id":108},"weiterführende-informationen","Weiterführende Informationen",[111,112,114],"content-link-custom",{"link":113},"https://www.youtube.com/watch?v=MVZ4B0ahF-g&t=53s",[20,115,116],{},"GKV NOW-Mitschnitt: Diskussion: Blatt und Vogler - Wie sieht die Zukunft der Pflegeversicherung aus?",{"title":18,"searchDepth":118,"depth":118,"links":119},2,[],"base:12 lg:11 3xl:8","2025 startete für die soziale Pflegeversicherung mit einer weiteren Beitragssatzerhöhung um 0,2 Prozent auf nun 3,6 Prozent.","md",null,{},true,"/versorgungsthemen/pflege/pflegereformen",{"title":5,"description":121},"03.versorgungsthemen/35.pflege/1.pflegereformen","1hq3m1RdTJb2GHvFgZ2UsxIPTuEBnPa9q6DJB679whY",[131,136,151,182,343,367],{"title":132,"path":133,"stem":134,"menuTitle":135,"navigation":125},"GKV-Spitzenverband - Geschäftsbericht 2025","/","0.index","Startseite",{"title":137,"path":138,"stem":139,"children":140,"page":6},"Vorworte","/vorworte","01.vorworte",[141,146],{"title":142,"path":143,"stem":144,"menuTitle":145,"navigation":125},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Vorwort des Verwaltungsrats","/vorworte/vorwort-verwaltungsrat","01.vorworte/1.vorwort-verwaltungsrat","Vorwort Verwaltungsrat",{"title":147,"path":148,"stem":149,"menuTitle":150,"navigation":125},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Vorwort des Vorstands","/vorworte/vorwort-vorstand","01.vorworte/2.vorwort-vorstand","Vorwort Vorstand",{"title":152,"path":153,"stem":154,"children":155,"menuTitle":157,"navigation":125},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Schwerpunktthema Reformen","/schwerpunktthema","02.schwerpunktthema/0.index",[156,158,164,170,176],{"title":152,"path":153,"stem":154,"menuTitle":157,"navigation":125},"Reformstau oder Strukturreformen?",{"title":159,"path":160,"stem":161,"children":162,"menuTitle":123,"navigation":125},"Gesundheit und Pflege im Wahljahr 2025: Warten auf die Reform","/schwerpunktthema/finanzierung","02.schwerpunktthema/21.finanzierung/00.index",[163],{"title":159,"path":160,"stem":161,"menuTitle":123,"navigation":125},{"title":165,"path":166,"stem":167,"children":168,"menuTitle":123,"navigation":125},"GKV-Spitzenverband dringt auf Strukturreformen","/schwerpunktthema/strukturreformen","02.schwerpunktthema/22.strukturreformen/00.index",[169],{"title":165,"path":166,"stem":167,"menuTitle":123,"navigation":125},{"title":171,"path":172,"stem":173,"children":174,"menuTitle":123,"navigation":125},"Auf Kommissionen müssen Entscheidungen folgen","/schwerpunktthema/kommissionen","02.schwerpunktthema/23.kommissionen/00.index",[175],{"title":171,"path":172,"stem":173,"menuTitle":123,"navigation":125},{"title":177,"path":178,"stem":179,"children":180,"menuTitle":123,"navigation":125},"10-Milliarden-Euro-Klage der Krankenkassen gegen den Bund","/schwerpunktthema/buergergeldklage","02.schwerpunktthema/24.buergergeldklage/00.index",[181],{"title":177,"path":178,"stem":179,"menuTitle":123,"navigation":125},{"title":183,"path":184,"stem":185,"children":186,"menuTitle":188,"navigation":125},"GKV-Geschäftsbericht 2025 – Versorgungsthemen des Jahres","/versorgungsthemen","03.versorgungsthemen/0.index",[187,189,216,235,262,281,305,328],{"title":183,"path":184,"stem":185,"menuTitle":188,"navigation":125},"Versorgungsthemen",{"title":190,"path":191,"stem":192,"children":193,"menuTitle":195,"navigation":125},"Digitalisierung für eine moderne Gesundheitsversorgung","/versorgungsthemen/digitalisierung","03.versorgungsthemen/31.digitalisierung/0.index",[194,196,200,204,208,212],{"title":190,"path":191,"stem":192,"menuTitle":195,"navigation":125},"Digitalisierung",{"title":197,"path":198,"stem":199,"menuTitle":123,"navigation":125},"Digitalisierung kommt in der Gesundheitsversorgung 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Diabetes","/versorgungsthemen/digitalisierung/digitales-versorgnungsangebot","03.versorgungsthemen/31.digitalisierung/5.digitales-versorgnungsangebot",{"title":217,"path":218,"stem":219,"children":220,"menuTitle":222,"navigation":125},"Reformbedarf in der stationären Versorgung","/versorgungsthemen/stationaere-versorgung","03.versorgungsthemen/32.stationaere-versorgung/0.index",[221,223,227,231],{"title":217,"path":218,"stem":219,"menuTitle":222,"navigation":125},"Stationäre Versorgung",{"title":224,"path":225,"stem":226,"menuTitle":123,"navigation":125},"Krankenhausreform konsequent umsetzen","/versorgungsthemen/stationaere-versorgung/krankenhausstrukturen","03.versorgungsthemen/32.stationaere-versorgung/1.krankenhausstrukturen",{"title":228,"path":229,"stem":230,"menuTitle":123,"navigation":125},"aG‑DRG-System 2026 erfolgreich 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