Forschungsdatenzentrum Gesundheit eröffnet: Meilenstein für Datentransparenz
Im Oktober 2025 wurde ein wesentlicher Meilenstein zur Datentransparenz im Gesundheitswesen erreicht: Gesundheitsministerin Nina Warken, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Stefanie Stoff‑Ahnis und weitere Akteurinnen und Akteure eröffneten mit einer Bundespressekonferenz das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ Gesundheit).
Abrechnungsdaten für Forschungszwecke
Über das FDZ Gesundheit erhalten Forschende für gemeinwohlorientierte Zwecke einen sicheren, standardisierten Zugang zu den Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der sozialen Pflegeversicherung (SPV). Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung zu ermöglichen und evidenzbasierte Entscheidungsprozesse zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung zu unterstützen.

Ausbau des FDZ Gesundheit im nächsten Jahr
Im kommenden Jahr steht der weitere Ausbau des FDZ Gesundheit im Fokus. Aufbauend auf den geschaffenen Strukturen sollen das Datenangebot erweitert und zusätzliche Datenquellen integriert werden. Grundlage hierfür ist die Übermittlung von Daten der GKV und der SPV mit einem höheren Datenumfang sowie mit erhöhter Lieferfrequenz. Die entsprechenden Vorbereitungen werden von den gesetzlichen Kranken- und sozialen Pflegekassen bereits getroffen.
Neue Datengrundlage nutzen
Für den GKV-Spitzenverband, die Kranken- und Pflegekassen und ihre Verbände gilt es nun, die neuen Möglichkeiten zu nutzen und in ihre bestehenden Prozesse zur Verbesserung der Versorgung der Patientinnen und Patienten zu integrieren.
Weiterführende Informationen
GKV 90 Prozent (10/2025) – „Im Interview: Bessere Forschung für bessere Versorgung“
