

Versorgungsthemen
Prävention & Reha
Die Kranken- und Pflegekassen tragen durch ihre Aktivitäten in großem Maß dazu bei, präventive und rehabilitative Maßnahmen in der Versorgung zu stärken. Prävention ist jedoch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die über den Wirkungsbereich der Kranken- und Pflegekassen hinausgeht. Sie muss als Querschnittsaufgabe in allen gesellschaftlichen Bereichen verortet werden. Im Sinne des „Health in all Policies“-Ansatzes sind alle Akteure gefordert, ihrer strukturellen Verantwortung nachzukommen und ihr Engagement zu intensivieren: neben Gesundheit und Pflege auch Bildung, Arbeit, Soziales, Bauwesen und Umwelt. Eine vernetzte Zusammenarbeit aller Bereiche ist notwendig, um allen Menschen ein gesundes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.
Themen im Überblick
Engagement der Nationalen Präventionskonferenz
Der Präventionsbericht 2025 zeigt einen neuen Höchststand der Investitionen der Kranken- und Pflegekassen in Aktivitäten zur Gesundheitsförderung und Prävention. Dabei stehen Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen zunehmend im Fokus. Präventionsarbeit allgemein und die Begrenzung klimabedingter Gesundheitsrisiken im Konkreten setzen als gesamtgesellschaftliche Aufgaben jedoch voraus, dass Bund, Länder und Kommunen sich in ihren Aufgabenbereichen engagieren und gemeinsam mit den Krankenkassen an einem Strang ziehen.
Mehr erfahrenEinheitliche Regeln für Vorsorge und Rehabilitation eingeführt
Erstmals wurden Rahmenempfehlungen für die Bereiche der medizinischen Rehabilitation und stationären medizinischen Vorsorge vereinbart. Seit dem 1. Juli 2025 liegen bundesweit einheitliche Grundlagen vor für vertragliche Regelungen zu Inhalt, Umfang und Qualität von Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen sowie zu den Grundsätzen der Vergütung. Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen, die Vergleichbarkeit zu verbessern und eine klare Leistungsorientierung in der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation zu gewährleisten.
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