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Versorgungsthemen

Ambulante Versorgung

Lange Wartezeiten, unklare Zuständigkeiten, komplizierte Abläufe: So erleben viele Patientinnen und Patienten die ambulante Versorgung. Mit Blick auf diese Probleme hat der GKV-Spitzenverband 2025 ein Konzept für ein Primärversorgungssystem erarbeitet. Grundlagen einer Primärversorgung sollten sein: die unkomplizierte Ersteinschätzung des Behandlungsbedarfs, eine darauf abgestimmte digitale Terminvergabe ohne Benachteiligung gesetzlich Versicherter und klare Behandlungspfade, die sich aus der primärärztlichen Erstdiagnose ableiten. Eine solche Strukturreform kann Wartezeiten verringern, unnötige Wege einsparen und zugleich die Versorgung verbessern.

Themen im Überblick

Primärversorgung: Bessere Versorgung durch digitale Lösungen
Die Einführung eines Primärversorgungssystems soll die Koordination der Versorgung grundlegend verbessern. Dazu hat der GKV‑Spitzenverband konkrete Vorschläge im Positionspapier „Primärversorgung: Patientenorientierte Koordination in der ambulanten Versorgung“ eingebracht: Neben Strukturanpassungen ist die Etablierung digital gestützter Versorgungsprozesse unerlässlich. Sie erhöhen die Transparenz über den Behandlungsstand und ermöglichen so eine gezielte Steuerung der Versorgung unter Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA). Strukturierte Daten ermöglichen mithilfe eines bundeseinheitlichen Terminverzeichnisses eine effiziente automatisierte Terminvergabe. Dies reduziert Aufwände sowie Wartezeiten und stellt die medizinische Dringlichkeit in den Vordergrund.
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Rund 1,2 Milliarden Euro mehr Honorar in der vertragsärztlichen Versorgung
GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf eine Anpassung des Preises für vertragsärztliche Leistungen im Jahr 2026 in Höhe von 2,8 Prozent geeinigt.
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Hebammenhilfevertrag umfassend modernisiert
Zum 1. November 2025 trat ein neuer Hebammenhilfevertrag in Kraft. Er verbessert sowohl die geburtshilfliche Versorgung als auch die Arbeitsbedingungen freiberuflicher Hebammen.
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Digitale Gesund­heits­anwend­ungen: Hohe Kosten bei unklarem Nutzen
Seit fünf Jahren sind digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die steigenden Ausgaben stehen häufig einem nicht belegten Nutzen gegenüber.
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Lungenkrebsfrüherkennung und Liposuktion sind neue GKV-Leistungen
Auch im Jahr 2025 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Aufnahme mehrerer neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beschlossen. Darunter besonders hervorzuheben sind die operative Fettabsaugung (Liposuktion) in allen Krankheitsstadien für Patientinnen mit einem Lipödem und die Lungenkrebsfrüherkennung mittels Niedrigdosis-Computer-Tomografie.
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