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Der GKV-Spitzenverband
hat die Konzepte dafür.

„Reform heißt, dass es besser wird. Wir brauchen eine Versorgung, die hochwertig, bezahlbar und für alle erreichbar ist.“

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Foto mit Zitat der Verwaltungsratsvorsitzenden Wagenmann und Klemens.

„Wir können nicht länger warten. Die Weichen für ein zukunftsfestes Gesundheitswesen und eine gute, bezahlbare Pflege müssen jetzt gestellt werden.“

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Foto mit Zitat der Vorstandsmitglieder Krasney, Stoff-Ahnis und Blatt.

Geschäftsbericht 2025

Vergleich zweier Bilder - links
Vergleich zweier Bilder - rechts
Schwerpunktthema

Reformstau oder Strukturreformen?

Gesundheit und Pflege im Wahljahr 2025
Die finanzielle Schieflage und der Reformstau sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Pflege haben sich 2025 erneut verschärft. Dringend notwendige Reformen blieben aus. Nach der vorgezogenen Bundestagswahl wurden zwar einige bereits angestoßene Reformvorhaben der vorangegangenen Legislaturperiode fortgeführt, dabei aber teils verwässert. Über kurzfristige Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der sozialen Pflegeversicherung (SPV) wurde intensiv diskutiert. Schlussendlich gingen die Maßnahmen jedoch nicht über zusätzliche Darlehen im Bundeshaushalt sowie ein sogenanntes kleines Sparpaket hinaus. Die Entscheidung über nachhaltige finanzielle und strukturelle Lösungen wurde letztlich auf 2026 verschoben.
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GKV-Spitzenverband dringt auf Strukturreformen
Tiefgreifende Strukturreformen des Gesundheits- und Pflegesystems sind eine zwingende Voraussetzung für eine gute und finanzierbare Versorgung – heute und in Zukunft. Das erste Regierungsjahr der schwarz-roten Koalition blieb deutlich hinter diesen Erwartungen zurück. Konkrete Vorschläge zur gesundheits- und pflegepolitischen Neuausrichtung legte der GKV-Spitzenverband bereits im Februar 2025 mit seinem Positionspapier für die neue Legislaturperiode vor. Verwaltungsrat und Vorstand warben für ihre Konzepte auch während der Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung. Die notwendigen politischen Entscheidungen für einen Einstieg in echte Strukturmaßnahmen müssen endlich getroffen werden!
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Auf Kommissionen müssen Entscheidungen folgen
Die Bundesregierung hatte für 2025 einen „Herbst der Reformen“ angekündigt. Für die notwendigen Reformen im Gesundheitswesen und in der Pflege wurden die Vorbereitungen vorerst in Kommissionen und Arbeitsgruppen ausgelagert. Der GKV‑Spitzenverband brachte sich als konstruktiver und fachlich kompetenter Ansprechpartner in die Kommissionsarbeit ein, unter anderem in die Bund‑Länder‑Arbeitsgruppe zum „Zukunftspakt Pflege“ und die Finanzkommission Gesundheit. Angesichts der dramatischen Lage von gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und sozialer Pflegeversicherung (SPV) darf es nicht bei reiner Beratungsarbeit bleiben. Vielmehr braucht es politische Entscheidungen und Umsetzung.
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10-Milliarden-Euro-Klage gegen den Bund
Wegen unzureichender Finanzierung der Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehenden durch den Bund hat der GKV-Spitzenverband Anfang Dezember 2025 im Namen von 79 Krankenkassen Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland beim Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen eingereicht. Die Unterfinanzierung beläuft sich auf rund 10 Milliarden Euro pro Jahr. Das bedeutet, dass die gesetzlichen Krankenkassen für eine gesamtstaatliche Aufgabe Beitragsmittel in Höhe von 10 Milliarden Euro zahlen.
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Gremienarbeit

Bericht Verwaltungsrat
Angesichts des dringenden Reformbedarfs bezog der Verwaltungsrat im Jahr der Bundestagswahl 2025 vielfach Position für eine nachhaltige Gestaltung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung in Deutschland...
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Bericht Vorstand
2025 markierte einen bedeutenden Wechsel an der Spitze des GKV-Spitzenverbandes: Nach 18 Jahren als Vorstandsvorsitzende verabschiedete sich Dr. Doris Pfeiffer in den Ruhestand...
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Bericht aus dem Lenkungs- und Koordinier­ung­saus­schuss (LKA)
Als Plattform für Meinungsbildung und Informationsaustausch kam dem Lenkungs- und Koordinierungsausschuss (LKA) angesichts des nach wie vor hohen Reformdrucks in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der sozialen Pflegeversicherung (SPV) auch 2025 eine bedeutende Rolle zu.
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Verbandsthemen

EU-Arzneimittelpolitik steht unter Druck
Die geopolitischen Rahmenbedingungen haben sich verändert und damit auch der Fokus der europäischen Arzneimittelpolitik. Zunehmend geht es um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Arzneimittelindustrie und die Unabhängigkeit von anderen Regionen. Zudem drohen industriepolitische Erwägungen und Lobbydruck das Ziel der Bezahlbarkeit aus dem Fokus zu verdrängen. Der GKV-Spitzenverband setzt sich hingegen auch weiterhin dafür ein, die Verlässlichkeit und Bezahlbarkeit der Arzneimittelversorgung zur Messlatte zu machen.
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Innovationsfonds
Ende 2025 wurde im Rahmen des „kleinen Sparpakets“ eine einmalige Absenkung der Fördersumme des Innovationsfonds für 2026 beschlossen. Die Änderung geht dem GKV-Spitzenverband nicht weit genug.
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Fehlverhalten im Gesundheitswesen
Zur Bekämpfung von Leistungsmissbrauch dürfen die Fehlverhaltensbekämpfungsstellen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen schon heute personenbezogene Daten untereinander austauschen. Um groß angelegten Sozialleistungsmissbrauch wirksam bekämpfen zu können, benötigen sie aber zusätzliche datenschutzrechtliche Übermittlungsbefugnisse. Um über eine bessere Datengrundlage zum Ausmaß krimineller Handlungen im Gesundheitswesen zu verfügen, wird der GKV-Spitzenverband eine entsprechende Dunkelfeldstudie auf den Weg bringen.
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Haushalt und Personal
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Mitglieder und Fusionen
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Kennzahlen 2025

Pflegebedürftige in Deutschland
0
Mio.
Verdoppelung seit 2016 
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